Zweite SACHSEN CLASSIC startet
160 Fahrerteams stehen am 16. September am Zwickauer Hauptmarkt bereit
September 16, 2004 8:52 PM
Filed Under: Classics, German, Volkswagen
Press Release
DANNENHAUER & STAUSS (1951)
Motor: Vierzylinder-Boxer, luftgekühlt, Okrasa-Oettinger getunt Hubraum: 1275 ccm Leistung: 29 kW (40 PS) bei 3800 U/min. Höchstgeschwindigkeit: 120 km/hEs war in Stuttgart im Jahr 1950, als Gottfried Dannenhauer und sein Schwiegersohn Kurt Stauss die Firma Dannenhauer & Stauss gründeten. Zunächst handelte es sich um eine reine Karosserie-Reparaturwerkstatt, die Blechschäden beseitigte.
1951 stellte die junge Firma ein 2+2-sitziges Cabriolet auf Käfer-Chassis vor, das durch seine Ponton-Karosserie und die hinten angeschlagenen Türen für große Aufmerksamkeit sorgte.
Der damalige Wirtschaftswunderkunde ließ sich den extravaganten VW im Sportdress etwas kosten, nämlich genau 8.892 DM. Dies entsprach dem Preis von zwei Käfer-Limou-sinen. Bis 1955 fanden 100 Cabrios einen Abnehmer. Überlebt haben nur fünf Fahrzeuge die letzten fünf Dekaden. Eines davon steht heute im AutoMuseum Volkswagen.
Dem eingesetztem Fahrzeug wurde von seinem Vorbesitzer eine Okrasa-Hochleistungsanlage eingebaut. Sie steigert die Leistung von den damals üblichen 25 PS auf 40 PS.
1961 erweiterte die Volkswagenwerk AG ihr PKW- Programm durch den Typ 31 VW 1500 Stufenheck. Eine Mittelklasse-Limousine, die bis Juni 1973 in Produktion blieb und sich über zweieinhalb Millionen Mal verkaufte.
Paralell hierzu stellte man auf der IAA in Frankfurt am Main 1961 das viersitzige Cabriolet auf gleicher technischer Basis vor. 16 Fahrzeuge hatte Karmann vorwiegend in Handarbeit gefertigt. Es kam nicht zur Serienproduktion, weil die notwendigen Versteifungsmaßnahmen den Preis des 1500 Cabriolets in unvertretbare Höhen gebracht hätten.
Heute existieren nur noch zwei dieser Fahrzeuge, eines in der Sammlung von Karmann und das gezeigte im AutoMuseum Volkswagen.
Der Millionste Transporter seit Produktionsbeginn am 8.März 1950. Er lief am 2. Oktober 1962 in Hannover vom Band.
Das Achtsitzer Sondermodell mit Panoramascheiben im Dach nannte die Öffentlichkeit liebevoll "Samba Bus", sicherlich nach dem lateinamerikanischen Tanz, denn der Fahrzeugtyp wurde vorwiegend in Touristenzentren, Flughäfen und Erholungsgebieten als Shuttle eingesetzt. Man verband mit dem Samba Bus also Erholung, Entspannung, Tanz und Musik, eben Urlaub und Freizeitgestaltung. Er wurde zum Synonym für die neu gewonnene Freiheit der fünfziger und sechziger Jahre.
Im August 1965 ging der erste Audi in Ingolstadt in Produktion, der mit seinem 1,5-Liter-Motor und 55 PS Leistung (Export-Version: 60 PS) als sparsames Einstiegsmodell mit zwei und mit vier Türen positioniert wurde. Von August 1970 an erhielt der Audi 60 dann eine überarbeitete Heckpartie sowie ein neu gestaltetes Armaturenbrett.
Ursprünglich entwickelten NSU-Ingenieure den K 70 - er sollte das NSU-Programm zwischen den Heckmotor-Typen 1200 C/1200 TT und dem großen Wankel-Typ Ro 80 abrunden.
Nachdem das Volkswagenwerk Anfang 1969 NSU und die Auto Union GmbH zur Audi-NSU Auto Union AG zusammengeführt hatte, übernahm Volkswagen die K 70-Konstruktion.
Mit Wolfsburger Know-how startete 1970 in Salzgitter deren Großserienproduktion. Der K 70 ist damit das erste Automobil unter dem VW-Markenzeichen mit wasser- statt luftgekühltem Motor und mit Front- statt Heckantrieb - und damit ein echter Meilenstein der Volkswagen-Geschichte.
Die Karosseriebauer Karmann in Osnabrück und Ghia inTurin, Italien, stellten 1955 auf der IAA das Ergebnis ihrer Zusammen-arbeit vor: das Karmann Ghia Coupé basierend auf Volkswagen-Technik.
Zwei Jahre später folgte das Cabriolet. Die beiden Klassiker verkörpern auch heute noch eine perfekte, elegante Form und technische Zuverlässigkeit, eben italienischen Chic und deutsche Qualität.
362.585 Coupés fanden begeisterte Fahrer. Das gezeigte Coupé war von 1972 bis 1999 im Privatbesitz einer Wolfsburger Familie, bevor es ins AutoMuseum Volkswagen kam. Das Fahrzeug befindet sich in unrestauriertem Originalzustand und ist auf Ausfahrten stets ein "Hingucker".
Mit dem Scirocco - intern als Typ 531 bezeichnet - betritt Volkswagen im Februar 1974 das Sportwagen-Segment.
Das Sportcoupé im italienischem Design trägt unverkennbar die Handschrift von Giorgetto Giugiaro, der ebenfalls den Golf der ersten Generation entwarf.
Technisch wurde hier auf das sogenannte Baukasten-System zurückgegriffen, das heißt es wurden Einzelteile, Aggregate und Motoren des Passat verwendet.
Das ausgestellte Fahrzeug trägt die Fahrgestellnummer 534 2000 001 und ist somit das erste seiner Serie. Bis zur Produktionseinstellung im März 1981 fertigte Karmann 504.153 Einheiten und machte ihn so zum meist gebauten Sportcoupé bei Volkswagen.
Das brasilianische Sportcoupé SP 2 wurde ausschließlich für den südamerikanischen Markt produziert. Den Anstoß zu seiner Entwicklung gab Rudolf Leiding, damaliger Vorstandspräsident von Volkswagen do Brasil und späterer Vorstandsvorsitzender der Volkswagenwerk AG. Die Initialen des VW-Standortes Sao Paulo gaben dem Wagen seinen Namen "SP".
Im April 1971 stellte Volkswagen den Prototyp des 2-sitzigen Coupés auf der Deutschen Industrieausstellung in Sao Paulo erstmals vor. Ein Jahr später lief die Serienproduktion bei Karmann do Brasil an. Um die Enstehungskosten für den SP2 niedrig zuhalten, nahm man bereits vorhandene Baukomponenten, so diente als Fahrgestell die Bodengruppe des Typ 3 und der Motor des Typ 4.
Die reichhaltige Serienausstattung umfasste seitliche Rammschutz- und Zierleisten, Sportfelgen mit Gürtelreifen, Drehzahlmesser, Tachometer, Öltemperaturanzeige, Zeituhr und Radio, sowie ein Dreispeichen-Sportlenkrad in Leder.
Über 10.000 Fahrzeuge - einschließlich einer "kleineren" Ausführung unter der Bezeichnung "SP1 - wurden verkauft. Den Weg nach Europa fanden nur wenige Wagen.
Der hier gezeigte Golf GLS steht stellvertretend für den1974 eingeführten Bestseller.
Die erste Generation Golf begründete die neue Klasse der Kompaktwagen, die Golfklasse. Giorgio Giugaros Italienisches Design - klare und kantige Form - und zuverlässige Volkswagen-Technik sind der Schlüssel für den Erfolg: Innerhalb von 31 Monaten liefen eine Million Golf vom Band.
Der Golf steht für Modernität, Komfort, Qualität und für eine Fahrzeugklasse, die es in dieser Form zuvor nicht gab.
Das Chrompaket unterstreicht die gehobene Ausstattung des GLS-Modells.
Die inarisilber metallic farbene Lackierung und die im Braunton gehaltene Innenausstattung spiegeln den damaligen Zeitgeschmack wider.
Heute hat der Golf mit über 23 Millionen gefertigten Exemplaren längst den Weltrekord des Käfer eingestellt.
Karmann TYP 3 CABRIOLET (1961)
Motor: Vierzylinder-Boxer, luftgekühlt
Hubraum: 1493 ccm
Leistung: 33 kW (45 PS) bei 3800 U/min.
Höchstgeschwindigkeit: 125 km/h SAMBA BUS (1962)
Motor: Vierzylinder-Boxer, luftgeküklt
Hubraum: 1192 ccm
Leistung: 25 kW (34 PS) bei 3600 U/min.
Höchstgeschwindigkeit: 95 km/h Audi 60 L (1966)
Motor: Vierzylinder-Reihenmotor, wassergekühlt
Hubraum: 1496 ccm
Leistung: 40 kW / 55 PS bei 4.750/min
Höchstgeschwindigkeit: 138 km/hVolkswagen K70 (1970)
Motor: Vierzylinder-Reihenmotor, wassergekühlt
Hubraum: 1605 ccm
Leistung: 55 kW / 75 PS bei 5200/min
Höchstgeschwindigkeit: 148 km/hKARMANN GHIA COUPÉ (1972)
Motor: Vierzylinder-Boxer, luftgekühlt
Hubraum: 1584 ccm
Leistung: 37 kW (50 PS) bei 4000 U/min.
Höchstgeschwindigkeit: 145 km/h Scirocco LS (1973)
Motor: Vierzylinder in Reihe, wassergekühlt
Hubraum: 1471 ccm
Leistung: 51 kW (70 PS) bei 5800/min.
Höchstgeschwindigkeit: 164 km/hVolkswagen SP2 (1973)
Motor: Vierzylinder-Boxer, luftgekühlt
Hubraum: 1678 ccm
Leistung: 48 kW (65 PS) bei 4600 U/min.
Höchstgeschwindigkeit: 161 km/h Golf GLS (dreißig Jahre Golf)
Motor: Vierzylinder Reihenmotor, wassergekühlt
Hubraum: 1457 ccm
Leistung: 51 kW (70 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 153 km/h
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